Was krabbelt und kriecht denn da unter unseren Füßen?

Dieser Frage gingen unsere beiden 6. Klassen im Mai auf den Grund.

 

Anstatt im Klassenzimmer zu sitzen, verlagerten die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach draußen in den Pausenhof. Ausgestattet mit Lupen, Schaufeln und Bestimmungshilfen machten sie sich auf die Suche nach den Bewohnern des Bodens.

 

Schon nach kurzer Zeit gab es erste Entdeckungen: Neben den altbekannten Regenwürmern wurden auch flinke Asseln, verschiedene Käferarten und kleine Hundertfüßer behutsam aus der Erde geborgen. Jedes gefundene Tier wurde genau unter die Lupe genommen und – ganz wichtig – mit höchster Vorsicht behandelt.

 

Nachdem die Entdeckungen ausgiebig bestaunt und bestimmt wurden, durften alle Tiere wohlbehalten und unversehrt wieder an ihren ursprünglichen Platz in die Freiheit entlassen werden.

 

„Es war total spannend zu sehen, was in unserer Erde alles los ist!“, lautete das Fazit vieler Kinder.

 

FUB+GRA 


Ausflug ins Umweltbildungszentrum in Augsburg

Vor den Ferien unternahmen die achten Klassen einen Ausflug ins Umweltbildungszentrum in Augsburg. Das Thema des Tages war Plastikmüll – ein Problem, das uns alle betrifft, auch wenn wir es im Alltag oft gar nicht bewusst wahrnehmen.

 

Zu Beginn wurde uns gezeigt, wie viel Plastikmüll regelmäßigin den Mägen von Meerestieren gefunden wird. Warum das auch durch unser Verhalten verursacht wird, obwohl wir nicht am Meer wohnen, wurde im Laufe der Veranstaltung sehr anschaulich erklärt. Dafür machten wir ein Rollenspiel und unsere Verbindungen als beispielsweise einer Meeresschildkröte, einer Näherin aus Bangladesch, einer PET-Flasche oder Erdöl, wurden mit Hilfe einer Kordel dargestellt.

 

Anhand von Bildern wurde uns gezeigt, wie Plastikmüll in die Meere gelangt. Über Flüsse wird er aus Städten und Dörfern ins Meer gespült, wo er sich in riesigen Müllstrudeln sammelt. Dort gefährdet er Fische, Schildkröten und Seevögel, die Plastikteile mit Nahrung verwechseln. Außerdem lernten wir, dass Plastik mit der Zeit zu Mikroplastik zerfällt. Diese winzigen Teilchen gelangen in die Nahrungskette – und am Ende sogar auf unsere Teller.

 

Besonders interessant fanden wir die Zusammenhänge zwischen unserem eigenen Konsumverhalten und den weltweiten Umweltproblemen. Uns wurde bewusst, dass viele Alltagsprodukte, wie Verpackungen oder Einwegflaschen, nur wenige Minuten benutzt werden, aber die Umwelt jahrzehntelang belasten. In Gruppenarbeiten überlegten wir, wie wir selbst Plastik vermeiden können, zum Beispiel durch wiederverwendbare Trinkflaschen, Stoffbeutel oder den Kauf von unverpackten Lebensmitteln.

 

 

Am Ende des Tages diskutierten wir gemeinsam, was wir aus dem Besuch mitnehmen. Viele von uns waren motiviert, im Alltag bewusster mit Plastik umzugehen. Der Ausflug hat uns gezeigt, dass Umweltschutz nicht nur ein globales Thema ist, sondern bei jedem Einzelnen beginnt. Es war ein lehrreicher Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.


MUE 

Recycling ist der Hit – Klasse 6a räumt ab!

Auch in diesem Schuljahr hieß es wieder: „Recycling ist der Hit – Macht alle mit!“

Viele Klassen haben beim Wettbewerb mitgemacht und gezeigt, dass Nachhaltigkeit auch im Schulalltag richtig gut funktionieren kann.

Die Schüler hatten super Ideen, wie sie ihre Materialien umweltfreundlicher gestalten können – zum Beispiel:

  • Buntstifte statt Filzstifte
  • Heftumschläge aus Papier
  • Holzlineale statt Plastik
  • Ein Ordnersystem statt vieler Hefte
  • Stehsammler aus Holz
  • Schulmaterial vom letzten Jahr einfach weiterverwenden

Besonders spannend: Einige unserer Tablet-Klassen brauchen fast keine Hefte mehr – das ist Nachhaltigkeit auf digitalem Weg!

Ein großes Lob geht an die Klasse 6a mit Frau Fuchsbichler!
Sie haben dieses Jahr den Titel „Recyclingklasse 2025/26“ gewonnen.
Zur Belohnung gab’s einen Gutschein für ein gemütliches Klassenfrühstück in der „Alten Schule“ – spendiert von der Schulleitung und überreicht zusammen mit der Jury.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und gezeigt haben:
àNachhaltigkeit kann jede und jeder – auch in der Schule!

 

KÖP

Besuch der Umweltstation in den Klassen 6a + 6b

Am 28.10.2025 kamen Frau und Herr Cerny zu uns in die Klassen. Im Rahmen des NT-Unterrichts wollten wir uns nämlich mit dem virtuellen Wasser beschäftigen.

 

 

Zu Beginn schauten wir uns die Verteilung des gesamten Wassers auf der Erde an. Nur einen ganz kleinen Teil davon können wir nämlich als Trinkwasser nutzen. Das meiste Wasservorkommen ist Salzwasser oder in Form von Eis vorhanden.

 

Dann beschäftigten wir uns mit der Frage wie viel Wasser für die Produktion von 3 Tomaten benötigt wird, bis wir diese im Supermarkt kaufen können. Es ist ein ganzer Rucksack voller Wasser, also ungefähr 25 Liter. Der Grund für den enormen Wasserverbrauch liegt an folgenden Gründen:

  • Anbau
  • Düngung und Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln
  • Transport der Tomaten

Auch bei vielen anderen Gegenständen wird bei der Herstellung viel Wasser verbraucht, das man als virtuelles Wasser aber nicht direkt sehen kann.

  • Fleischproduktion
  • Herstellung von Kleidung
  • Papierherstellung

Wusstet ihr, dass bei der Herstellung von 1 kg Papier 200 l Wasser verbraucht werden, bei der Herstellung von Recycling-Papier aber nur 20 l Wasser! Gut, dass wir als Umweltschule auf die Verwendung von Recycling-Papier achten!

 

Bestimmt habt ihr noch Ideen, wie man diesen enormen Wasserverbrauch reduzieren kann. Hier mal ein paar Tipps:

  • ich kaufe nur saisonales Gemüse
  • ich kaufe regionale Produkte
  • gebrauchte Kleidung kann ich weitergeben
  • brauche ich wirklich immer alles, was ich kaufe?
  • ….

FUB + GRA 


Auf Spurensuche in der Natur – Ethikkurs 7 am Kuhsee

Im Rahmen unseres Ethik-Themas „Natur und Umwelt“ verlegten wir das Klassenzimmer für ein paar Stunden an den Kuhsee. Mit Beobachtungsaufträgen in digitaler Form machten wir uns auf den Weg.

 

 Mit Aufnahme-Apps hielten wir Vogelrufe, Wasserplätschern usw. fest. Später verglichen wir die Sounds und überlegten, wie sich Lärm auf Tiere und uns auswirkte. Mithilfe von Pflanzen-Apps bestimmten wir auch Pflanzen und staunten, wie viele heimische Arten direkt vor unserer Haustür wachsen.

Leider fanden wir auch Plastikbecher und Zigarettenstummel. Wir sammelten sie ein und diskutierten, wie jeder von uns Müll vermeiden kann. In Teams formulierten wir umweltbewusste Ziele.

 

Zum Schluss schlossen wir die Augen und hörten einfach zu. Viele merkten erste jetzt, wie beruhigend Natur sein kann, wenn man sie bewusst wahrnimmt.

Ein Tag voller Eindrücke, Erkenntnisse – und konkreter Vorsätze. Wir haben gelernt: Naturschutz beginnt bei kleinen Gesten und jeder kann sofort etwas beitragen.

 

KNB 

Eindrücke vom Müllsammeln im Sprengel - 7b

SPÄ 

Weltwasserwoche: Die 6b zu Besuch im Umweltbildungszentrum

Die Klasse 6b und ich waren am Montag, 17.03.2025 im Umweltbildungszentrum. Dort hat uns Sebastian herumgeführt und wir haben über die Ursachen und auch Folgen von Hochwasser gesprochen. Er hat uns auch an einem Naturgefahrenmodell gezeigt, wie schnell eine Überschwemmung entstehen kann. Dazu hat er einen Wasserhahn aufgedreht und das Wasser floss in einer selbstgebauten Landschaft entlang. Bei der Überschwemmung wurde gezeigt, wie ein paar Autos mitgerissen werden und wie schnell Keller unter den Häusern volllaufen. Mit Legosteinen haben wir versucht Schutzmaßnahmen zu bauen wie Deiche oder auch einen Damm. Hier wurden die Häuser und Straßen dann geschützt.

 

Vielen Dank an das UBZ, dass ihr uns zu diesem kostenlosen Workshop „Stadt unter Wasser: Hochwassergefahren und Starkregen am Naturgefahrenmodell verstehen und verhindern“ im Rahmen der Weltwasserwoche eingeladen habt.

Mir und meiner Klasse hat es Spaß gemacht.

 

Miguel, 6b  


Recyclingklasse im Schuljahr 2024|2025

Auch dieses Schuljahr fand wieder unser schulinterner Wettbewerb „Recycling ist der Hit – Macht alle mit“!“ statt. Erfreulicherweise haben wieder viele Klassen daran teilgenommen. Alle Teilnehmer/innen hatten viele tolle Idee, wie sie bei ihren Schulmaterialien auf die Nachhaltigkeit achten können:

  • ­ Buntstifte anstatt Filzstifte benutzen
  • ­ Heftumschläge aus Papier verwenden
  • ­ Plastiklineale durch Holzlineale ersetzen
  • ­ Ordnersystem anstatt vieler Hefte einführen
  • ­ Stehsammler aus Holz und nicht aus Plastik kaufen
  • ­ Dinge von letztem Schuljahr weiterverwenden

Die Schüler/innen der Klasse 6b suchten den diesjährigen Gewinner.

Herzlichen Glückwunsch an die Klasse 7M und Frau Kanbul!

Das Engagement dieser Klasse wurde mit einer Urkunde und einem Gutschein für ein Klassenfrühstück in der „Alten Schule“ belohnt. Der Preis wurde von der Schulleitung zur Verfügung gestellt und auch gemeinsam mit der Jury übergeben– vielen Dank an dieser Stelle für diese Unterstützung.

 

 

KÖP 

Workshop Biomüll

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wir waren am 6. November eine Testklasse und hatten einen Workshop mit dem Thema Mülltrennung und Biomüll. Am Anfang haben wir ein Spiel gespielt und dabei mussten wir den Müll richtig trennen. Wir haben gelernt, welche Dinge es gibt um Sachen zu trennen und entsorgen wie zum Beispiel Altglascontainer, Pfandflaschenautomat, Batteriekarton, Kleidungscontainer und gelbe, grüne, schwarze und braune Tonne. Vielleicht gibt es auch noch weitere. Danach haben wir uns die Biotonne genauer angeschaut. Wir haben besprochen, was mit unserem Biomüll passiert, welche Stationen er durchlaufen muss, damit am Ende tolle Erde entsteht. Frau Klatte-Asselmeyer hat uns sogar frische Komposterde mitgebracht, damit wir sie genauer anschauen dürfen. Mit der Komposterde haben wir Kresse eingepflanzt, die allerdings bis heute nicht gewachsen ist.

 

Wir haben bei dem Workshop viel gelernt und vor allem, dass es super wichtig ist, unseren Müll richtig zu trennen!

 

Lilly 6B 

Workshop der 6B zum „Virtuellen Wasser“

Hallo an alle Leser/innen!

 

Wir haben letztens mit Frau Wieser aus dem Umweltbildungszentrum das Thema „Virtuelles Wasser“ als Thema besprochen und sehr coole Sachen gelernt. Wir lernten was virtuelles Wasser ist: es ist das Wasser, das für den Transport und die Herstellung von Lebensmittel und Gegenständen gebraucht wurde. Wir haben nicht unendlich Wasser! Also sollten wir darauf achten, nicht so viel  zu verschwenden, es ist kostbar. Stellt euch mal vor, wir hätten kein Wasser! So geht es Ländern mit wenig Wasser. Wir haben auch ein kleines Mystery gemacht und sehr viele verschiedene Ideen gehabt. Es war einfach toll!

Leyla, 6b 


Frau Kaindl vom „Forum-Plastikfrei“ in der Klasse 5A

Am Freitag, 25.10.24 besuchte uns Frau Kaindl vom „Forum Plastikfrei“. Thema des Workshops war der Mehrweg-Kreislauf.

 

Zunächst betrachteten wir den Müll in den Mülltonnen im Klassenzimmer. Danach wurde der mitgebrachte „Müll“ von Frau Kaindl in die entsprechenden Mülltonnen sortiert. Die Frage, warum der Müll eigentlich sortiert wird, konnten wir sofort beantworten: "Aus Alt mach Neu". Anschließend betrachteten wir gemeinsam den Kreislauf einer Flasche - von der Herstellung, über den Kauf, des Austrinkens durch den Konsumenten, bis hin zum Glascontainer oder der Pfandrückgabe und der abschließenden Wiederverwendung der Flasche.

 

In einer Gruppenarbeit bekamen wir dann eigene Gegenstände, zu denen wir den entsprechenden Mehrweg-Kreislauf entwerfen sollten. Zum Schluss besprachen wir noch, dass nicht immer die gleichen Dinge beim Recycling hergestellt werden: so werden z.B. aus Plastikbechern Fußbodenbeläge.

 

Es wurde uns während des Workshops wieder deutlich, dass es besser ist Mehrweg-Flaschen zu kaufen als Plastikflaschen, da diese nicht aufwendig aufbereitet werden müssen. Der Vorschlag, die Flaschen an unserem Wasserspender aufzufüllen, so dass überhaupt kein Müll entsteht, ist natürlich noch besser.

 

FUB 

„Wir halten Hochzoll sauber!“

Teilnahme am Projekt „Sauber ist in!“ der AWS Augsburg 

 

Am Dienstag, den 24. September, nahm die 8. Jahrgangsstufe zusammen mit der Deutschklasse an der Aktion „Sauber ist in!“ teil und nutzte die spätsommerlichen Temperaturen in Augsburg-Hochzoll Müll zu sammeln. Gefunden wurden hierbei nicht nur Flaschen oder Zigaretten, sondern auch Glasscherben oder anderer Unrat.  

 

Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für Umweltschutz zu stärken und aktiv etwas für die Sauberkeit des Stadtteils zu tun. Dass die Aktion ein voller Erfolg war, wurde tatsächlich erst am Ende deutlich, als alle Schülerinnen und Schülern klar wurde, wie viele Säcke Müll gefüllt worden waren! 

 

BOR, DIN, LIN, MEY, SLZ mit 8AM, 8A, 8BM, 8B und DK79  

„Gemeinsam an Herausforderungen wachsen“

Growth Mindset in der 8A, 8AM und 8BM 

 

Zur Einstimmung auf das neue Schuljahr beschäftigten sich die Klassen 8A, 8AM und 8BM mit ihrer inneren Einstellung bei der Bewältigung von schulischen Herausforderungen. Denn das gemeinsame Ziel aller hierbei ist es, diese grundsätzlich als Lernchancen anzunehmen und daran zu wachsen.

 

Zur Verdeutlichung pflanzten die Schülerinnen und Schüler der besagten Klassen Blumensamen ein und werden in den kommenden Wochen alles dafür tun, die Pflanzen beim Wachsen zu unterstützen

                                                                                                                                                       BOR, DIN, MEY 

Fast Fashion Projekt der Klassen 10bm und 10cm

Die Klassen 10bm und 10cm haben sich in einem ambitionierten Projekt intensiv mit dem Thema Fast Fashion auseinandergesetzt. Ziel des Projekts war es, Alternativen zur konventionellen Modeindustrie zu finden und kreative Lösungen zu entwickeln, die sowohl nachhaltig als auch innovativ sind.

 

Informationssammlung und Ausstellung

Zu Beginn sammelten die Schülerinnen und Schüler umfangreiche Informationen über die Fast-Fashion-Industrie. Sie beschäftigten sich mit den vielschichtigen Problemen, die durch diese Art der Modeproduktion entstehen:

  • Umweltverschmutzung: Der Einsatz von Chemikalien und Wasser in der Herstellung belastet die Umwelt erheblich.
  • Hoher CO2-Ausstoß: Lange Transportwege der Kleidung führen zu einem signifikanten CO2-Fußabdruck.
  • Gesundheitsrisiken: Unsichere Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten gefährden die Gesundheit der Arbeiter.
  • Ausbeutung von Arbeitskräften: Vor allem in Entwicklungsländern werden Arbeitskräfte oft unter prekären Bedingungen ausgebeutet.
  • Überproduktion und Ressourcenverschwendung: Massenproduktion führt zu einer enormen Verschwendung wertvoller Ressourcen.

Die gesammelten Informationen wurden in Form von Plakaten, Statistiken und Diagrammen aufbereitet und in einer großen Ausstellung präsentiert. Diese Ausstellung bot einen umfassenden Einblick in die komplexen Probleme der Fast-Fashion-Industrie.

 

Präsentation für Grundschüler

Ein Highlight des Projekts war die Präsentation der Ergebnisse für die Viertklässler der benachbarten Grundschule. Die jungen Besucher konnten auf kindgerechte Weise viel über die negativen Auswirkungen der Fast Fashion lernen. Themen wie Lieferketten, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und die Bedeutung nachhaltiger Alternativen wurden anschaulich erklärt. Dazu konnten die Grundschüler anhand von Modepuppen, die mit verschiedenen Stoffen verziert waren, selbst entdecken, welche Stoffe aus Natur-, oder Kunststofffasern waren. Mit Hilfe von Karikaturen wurde am Ende das erlernte Wissen spielerisch überprüft. Im Rahmen der Ausstellung wurden auch die selbst entworfenen Fliegen der 9ten Klassen als Alternative zu Fast Fashion gezeigt.

 

 

3D-Druck als nachhaltige Alternative

Nach intensiver Internetrecherche stießen die Schülerinnen und Schüler der 9ten Klassen unter Leitung von Frau Feldbauer und Frau Kramer auf den 3D-Druck als mögliche nachhaltige Alternative zur konventionellen Modeproduktion. Der 3D-Druck bietet mehrere Vorteile:

  • Ressourcenschonung: Der Verbrauch von Materialien kann präzise gesteuert und reduziert werden.
  • Individualisierung: Kleidung kann nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen hergestellt werden.
  • Lokale Produktion: Durch die Möglichkeit der lokalen Produktion werden Transportwege verkürzt und somit der CO2-Ausstoß verringert.

Entwicklung und Umsetzung von 3D-gedruckten Fliegen

Als konkretes Produkt entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für die Entwicklung modischer Fliegen aus recyceltem Kunststoff und biologisch abbaubarer Maisstärke. Der Entwicklungsprozess verlief in mehreren Schritten:

  1. Designrecherche und Ideensammlung: Die Schülerinnen und Schüler luden verschiedene Designs aus dem Internet herunter, besprachen diese und entwickelten eigene Ideen.
  2. Vertrautmachung mit Computerprogrammen: Die Schülerinnen und Schüler machten sich mit speziellen Computerprogrammen vertraut, um eigene Designs zu erstellen.
  3. Kooperation mit Handwerksbetrieb: Ein lokaler Steinmetzbetrieb (Kramer) mit 3D-Drucker unterstützte das Projekt. Gemeinsam wurden die entworfenen Dateien in das passende Format (STL) konvertiert und erste Prototypen gedruckt.
  4. Optimierung: Nach der Begutachtung der ersten Drucke wurden die Designs weiter optimiert und schließlich fertiggestellt.

 

Präsentation und weitere Produkte

Die fertigen Fliegen werden von den Schülerinnen und Schülern bei der Abschlussfeier der Schule getragen. Zusätzlich ist ein Flohmarktstand geplant, auf dem die Fliegen verkauft werden sollen. Im Laufe des Projekts entstanden auch Entwürfe für modische Armreifen, die insbesondere den Mädchen als Ergänzung zu ihren Abschlusskleidern dienen.

 

Fazit

Das Fast Fashion Projekt der Klassen 4, 9, 10bm und 10cm war ein großer Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur viel über die Probleme der konventionellen Modeindustrie gelernt, sondern auch kreative und nachhaltige Alternativen entwickelt. Durch die Präsentation ihrer Ergebnisse konnten sie zudem das Bewusstsein der jüngeren Generation für nachhaltige Mode schärfen.

 

 ULB

Der Sommer im Pausenhof

Die Früchte der Mirabellenbäume sind reif.

Welche Tiere finden wir im Boden des Pausenhofs und eines Ackers?

Welche Tiere finden wir im Boden des Pausenhofs und eines Ackers?

 

Im Rahmen des NT-Unterrichts untersuchten die 6. Klassen den Boden im Pausenhof und eines Ackers. Mit Schüsseln und Becherlupen schauten wir genau hin, welche Tiere im Boden leben. So fanden wir in der Erde des Pausenhofs z.B.:

  •  Spinnen
  • Regenwürmer
  • Tausendfüßler
  • Käfer
  • Schnecken
  • Asseln

Für die noch viel kleineren Tiere benötigt man aber besondere Mikroskope. Um diese auch kennen zu lernen, schauten wir deshalb noch einen Film an. Vielleicht interessiert er euch auch.

 

https://kinder.wdr.de/tv/die-sendung-mit-der-maus/av/video-sachgeschichte---lebewesen-in-der-erde-100.html

 

FUB 

 

 


Sauber-ist-in geht in die zweite Runde

Wie im vergangenen Schuljahr nahm auch in diesem April die Klasse DK79 an dem Umweltschutzprojekt „Sauber-ist-in“ teil.

 

Begleitet wurden wir von den Schülerinnen und Schülern der Klasse DK56. Gemeinsam sagten wir dem Müll den Kampf an! Ausgestattet mit Mülleimern, Mülltüten, Zangen und festen Arbeitshandschuhen wanderten wir von der Schule bis zum Kuhsee. Einige Teams liefen sogar um den ganzen See herum – trotz Regen!

 

Insgesamt hatten wir leider – oder zum Glück keine zu große „Beute“, denn im Gegensatz zum Vorjahr war unsere Strecke deutlich sauberer. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal, wenn es heißt „sauber-ist-in“.

 

AYE, HOV 


Die Natur- und Umwelt AG züchtet Kräuter

Kräuter aus Samen züchten – geht das überhaupt?

 

Das wollten wir herausfinden. Im Februar säten wir die Kräuter in kleine Töpfe und pflegten sie in der darauffolgenden Zeit.

 

Nach 5-7 Tagen konnten wir die ersten kleinen „Pflänzchen“ entdecken!

 

Da das Klassenzimmer aber keine ideale Umgebung für Kräuter ist, übernahmen einzelne Kinder die Pflege zu Hause. Da dies viel besser funktionierte, wurden die Kräuter schließlich in den Garten gepflanzt.

Hoffentlich wachsen sie dort weiter!

 

Zum Abschluss stellten wir noch gemeinsam Kräuterquark her. Dieser war sehr lecker!

 

FUB 


Besuch der Umweltstation

Am 8.12. kamen Frau Engelien-Schmidt und Frau Monopoli zu uns in die Natur- und Umwelt-AG. Die Schüler*innen hatten es sich gewünscht, dass wir etwas zu dem Thema „Plastik“ machen. Also begaben wir uns auf die Spuren des Plastiks.

 

Zu Beginn stellten wir fest, dass auch wir hier in Deutschland für das Plastik in den Ozeanen verantwortlich sind. Unsere Flüsse transportieren es nämlich in die Meere. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Plastik, das achtlos in die Natur geworfen wird, Mikroplastik, dass beim Waschen in das Abwasser gelangt oder Plastikabrieb, der durch die Autos entsteht. Kleine Plastikteile findet man mittlerweile auch im Sand an den Stränden.  Dass darunter die Meerestiere leiden, sich verletzen und auch sterben, sollte eigentlich jedem bekannt sein.

 

Anhand eines Müllhaufens, den wir sortierten, erkannten wir, dass man im Alltag viel Plastik vermeiden kann!

Hier ein paar unserer Tipps:

  • Obst nicht in Netzen oder in Plastikverpackungen kaufen, sondern lose
  • Wurst und Käse kann man an der Frischetheke auswählen
  • bei Süßigkeiten kaufe ich die Produkte, die nicht mehrfach verpackt sind
  •  bei Milchprodukten nehme ich lieber große Packungen, möglichst aus weichem Plastik oder im Glas
  • Tetra-Verpackungen kann ich durch Glasflaschen ersetzen

Habt ihr auch noch Ideen? Dann schreibt sie uns – wir wollen aus allen Ideen ein Plakat gestalten!

FUB 

Recyclingklasse im Schuljahr 2023/2024

Auch dieses Jahr fand wieder unser schulinterner Recyclingwettbewerb statt. Erfreulicherweise haben viele Klassen daran teilgenommen. Alle Teilnehmer*innen hatten viele tolle Idee, wie sie bei ihren Schulmaterialien auf die Nachhaltigkeit achten können:

  • ­  Buntstifte anstatt „Stabilos“ benutzen
  • ­  Heftumschläge aus Papier verwenden
  • ­  Plastiklineale durch Holzlineale ersetzen
  • ­  Ordnersystem anstatt vieler Hefte einführen
  • ­  Register aus Papier für die Ordner nehmen
  • ­  Stehsammler aus Holz und nicht aus Plastik kaufen
  • ­  selbstgebaute Stehsammler aufstellen
  • ­  alte Dinge weiterverwenden

Die Schüler*innen der Natur- und Umwelt-AG suchten dann den diesjährigen Gewinner.

Herzlichen Glückwunsch an die Klasse 10bM!

Überzeugt hat die Jury, dass alle Schüler*innen nur Hefte und Blöcke mit dem „Blauen Engel“ verwenden. Zudem werden Plastikhefteinbände eingespart. Die Klasse informierte sich bei der Firma Casio und bestellte Taschenrechner aus recyceltem Material. Außerdem wurden die Schulbücher mit recycelten Plastikfolien eingebunden. Dieses Engagement wurde mit einer Urkunde und einem Gutschein für ein Klassenfrühstück in der „Alten Schule“ belohnt. Der Preis wurde von der Schulleitung zur Verfügung gestellt und auch übergeben– vielen Dank an dieser Stelle für diese Unterstützung.

 

Die Natur- und Umwelt-AG bedankt sich bei allen Klassen und Lehrkräften, die mitgemacht haben.

FUB 

 

Aktion Müllsammeln

Am 17.11 starteten wir, die 7.Klassen, mit unserem Umweltprojekt.

 

Unsere Idee war es in Hochzoll Müll zu sammeln. Wir haben unserer Projekt bei der Stadt angemeldet und zur Unterstützung dafür Müllzangen, Handschuhe, Eimer und Müllbeutel bekommen. Es ist wirklich erstaunlich wie viel Müll wir allein auf unserem Weg zum Friedhof und wieder zurück zur Schule finden konnten- und was die Menschen alles einfach wegwerfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Die Klassen 7a, 7b & 7M 

 

 

 


Plastikfreie Schule

Wir bekamen zum wiederholten Mal das Zertifikat „Plastikfreie Schule“ überreicht

 

Müll aus Plastik in unserer Umwelt, Mikroplastik in unserem Trinkwasser: die Auswirkungen unserer Plastikverbrauchs zeigt sich immer häufiger. Wir müssen anfangen umzudenken und unsere Gewohnheiten dringend ändern. Darum ist es uns wichtig, dass gerade junge Menschen frühzeitig lernen, verantwortungsvoll mit der Umwelt umzugehen. Durch zahlreiche Aktionen im vergangenen Schuljahr konnten wir zeigen, dass wir an der Werner-von-Siemens MS Plastik reduzieren wollen und auch können. Dafür bekamen wir am 18.10.2023 im Umweltbildungszentrum zum wiederholten Mal das Zertifikat „Plastikfreie Schule“ verliehen. Darüber freuen wir uns sehr!

 

KÖP 


Die Honigbiene in der Natur- und Umwelt

Am 26.06. kam Frau Kempinger dos Santos zu uns in die Natur- und Umwelt-AG. Sie ist nämlich nicht nur unsere Rektorin an der Schule, sondern seit 1 ½ Jahren auch Imkerin. Mittlerweile hat sie fünf Bienenvölker mit jeweils ca. 50 000 Bienen in ihrem Garten.

 

Hier ein paar sehr interessante Informationen über die Honigbienen:

  • Die jungen Bienen schlüpfen aus den Brutwaben.
  • In den Honigwaben versteckt sich der leckere Honig.
  • Die männlichen Bienen, Drohnen genannt, sind größer und dunkler als die weiblichen Bienen.
  • Drohnen können nicht stechen.
  • Die Königin hat einen längeren Hinter-Körper, damit kann sie die Eier in die Waben legen.
  • Die Bienenkönigin wird vom Imker*in markiert, damit man sie schnell finden kann.
  • Eine Arbeitsbiene durchläuft in ihrem Leben einen bestimmten Lebensweg mit verschiedenen Aufgaben. Woher wohl eine Biene weiß, was für eine Aufgabe sie nun genau hat, ob z. B. Wächterin, Brut füttern oder Nektar sammeln?
  • Eine Bienenkönigin schlüpft auch aus einem Ei. Dieses Ei bekommt von den Arbeiterinnen aber anderes Futter. Nur deshalb entsteht eine Königin. Nachdem jedoch mehrere Eier so gefüttert wurden, tötet die Königin, die zuerst geschlüpft ist, alle anderen Eier. Es kann nämlich in einem Bienenstock nur eine Königin geben.
  • Bei der Drohnenschlacht entscheidet das Bienenvolk, dass nun alle Drohnen aus dem Stock geworfen werden!
  • Und das Wichtigste: Bienen produzieren nicht nur den leckeren Honig und das Wachs für uns, sondern bestäuben die Pflanzen. Nur dadurch können z. B. Früchte oder auch das Getreide entstehen, was dann wir und die Tiere wieder als Nahrung nutzen.

 

Natürlich durften wir auch alle von dem sehr leckeren Honig probieren: Direkt aus der Wabe oder als gerührten Honig aus dem Glas!

Es war eine tolle und interessante AG-Stunde!

FUB 

Die Klasse 6B sucht Bodentiere

Am Freitag, 19.05.2023 ging die Klasse 6B auf Entdeckertour im Grundschulpausenhof.

 

Jeder bekam eine Becherlupe. Anschließend suchten wir in Gruppen nach Bodentieren. Manche haben damit Spinnen, Würmer und Käfer gefangen. Diese Insekten fanden wir man unter Steinen: Kellerasseln, Steinkriecher, Laufkäfer, Spinnen und Tausendfüßler. Neue Dinge lernte ich, zum Beispiel dass Ameisen Würmer fressen können.

 

Im Klassenzimmer haben wir ein „Regenwurm-Beobachtungsbox“ gemacht. Wir schaufelten abwechselnd Erde und Sand in ein Aquarium und setzten unsere gefundenen Regenwürmer hinein. Oben legten wir als Nahrung einige Blätter. Wir werden in den nächsten Wochen beobachten, ob die Regenwürmer es schaffen, die Schichten zu vermischen.  

 

Die gefangenen Insekten in den Becherlupen haben wir auf gar keinen Fall getötet. Wir haben sie uns genauer angeschaut und am Ende wieder lebendig in die Natur zurückgebracht.

 

 

Lama 

 

Natur- und Umwelt AG - Ein Nachmittag im Zoo

Pünktlich um 12:00 Uhr machten wir uns am 24.04.23 mit der Straßenbahn und dem Bus auf den Weg zum Augsburger Zoo. Auf Grund eines starken Regenschauers gab es als Erstes dann eine Mittagspause am Kiosk.

 

Als glücklicherweise die Sonne rauskam, erkundeten wir den Zoo mit seinen vielen Tieren. Zum Glück waren nicht viele Menschen unterwegs, so dass man die Tiere in Ruhe beobachten konnte. Wir sahen z.B. einen Pfau aus der Nähe, dessen Federn in vielen verschiedenen Blautönen schimmerte.

Besonders lustig war das Babynashorn, das einen riesigen Spaß daran hatte, durch Pfützen zu flitzen. Die Pelikanfütterung war schnell vorbei, da die Fische in einem schnellen Tempo in die großen Schnäbel verschwanden. Bei den Erdmännchen hielten wir uns auch länger auf, weil hier ständig etwas Neues passierte.

Wir hatten Glück, dass das Katta-Gehege geöffnet war. Da sich viele Leute nicht an die geltenden Regeln halten, benötigt man mittlerweile zwei Personen, die ehrenamtlich die Aufsicht im Gehege übernehmen. Das ist sehr schade, da es etwas besonderes ist, einen Katta aus direkter Nähe anschauen zu können.

Nachdem wir uns in letzter Zeit mit bedrohten Tierarten beschäftigt hatten, fiel uns beim Lesen der Informationsschilder auf, dass noch viel mehr Tierarten bedroht sind, als wir ursprünglich dachten. Das ist leider eine traurige Entwicklung auf der Erde!

 

Um 16:30 Uhr waren wir mit vielen wunderschönen Eindrücken zurück an der Schule. 

FUB 

Werner-von-Siemens-Mittelschule

Neuschwansteinstraße 23

86163 Augsburg

 

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 821 324 1090

Telefax: +49 (0) 821 324 1095

E-Mail: [email protected]

 

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