Elterntalk

Beim Elterntalk kommen Eltern in die Klasse ihres Kindes und sprechen über ihren Beruf und Arbeitsalltag. Wir möchten dabei nicht nur die Kompetenz und das Wissen unserer Schülereltern nutzen und in den Unterricht integrieren, sondern auch die Berufsorientierung bereits ab der 5. Klasse zum Unterrichtsprinzip machen.

  

Haben Sie Interesse, ebenfalls Ihren Beruf vorzustellen? Wir freuen uns darüber. Nehmen Sie am besten mit der Klassenlehrkraft Kontakt auf!

 

Wenn Räume eine Seele bekommen

Elterntalk am 24.4. 26 mit Frau Potorac

 

„Schließt bitte einmal die Augen“, lautete die Aufforderung unseres heutigen Gastes. „Stellt euch euer Lieblingsrestaurant oder euren liebsten Sneaker-Laden vor. Ihr seid dort, genießt die Atmosphäre, alles fühlt sich perfekt an.“

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich bereitwillig auf das Gedankenexperiment ein. Doch dann folgte der Twist: „Und jetzt stellt euch vor, plötzlich geht das Licht aus. Die Musik verstummt. Die Gemütlichkeit ist weg. Plötzlich wirkt alles kahl und ungemütlich.“

 

Frau Potorac ist Lichtplanerin und Innenarchitektin bei AHA 360°. Ihre Aufgabe ist es, Räumen nicht nur Wände, sondern eine „Seele“ zu geben. Dabei erfuhren die Jugendlichen schnell, dass dieser Beruf weit über das bloße Einrichten von Zimmern hinausgeht. Eine Innenarchitektin ist ein echtes Multitalent: Sie ist Künstlerin und Managerin zugleich.

 

Es gilt unzählige Fragen zu klären: Wo stehen die Tische in einem Restaurant, damit der Gast sich wohlfühlt? Welche Farben harmonieren miteinander? Und vor allem: Welches Licht erzeugt genau die richtige Atmosphäre? Dabei arbeitet sie mit modernster Technik, entwirft 3-D-Pläne am Computer, übernimmt aber auch die Verantwortung als „Managerin“ direkt vor Ort auf den Baustellen.

 

Warum ist dieser Job so faszinierend? Frau Potorac beschrieb ein Gefühl, das viele von uns sicher gerne erleben würden: „Wenn ich durch Augsburg laufe und an einem Laden vorbeikomme, den ich selbst geplant habe, dann sehe ich, wie die Menschen dort einkaufen oder gemütlich einen Kaffee trinken. Das ist ein tolles Gefühl, etwas Bleibendes geschaffen zu haben.“

 

Zum Abschluss gab unser Gast den Schülerinnen und Schülern noch einen Tipp mit auf den Weg: „Wenn ihr gerne zeichnet, gerne eure Zimmer umstellt oder einfach wissen wollt, wie Dinge funktionieren, dann ist Innenarchitektur genau das Richtige für euch. Seid diejenigen, die Farbe und Licht in die Welt bringen!“

 

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Potorac für diesen tollen Einblick in ihren Berufsalltag.

 

6a+FUB

 

Elterntalk in der 6a: Technischer Unternehmensberater

Am 18.12. besuchte uns netterweise Herr Ehlers und erklärte uns viel Wissenswertes über das Berufsfeld als „technischer Unternehmensberater“.

Herr Ehlers erklärte den Kindern zunächst, dass ein Unternehmensberater andere Firmen unterstützt, damit diese in ihren Abläufen besser werden können. Er hilft also Firmen dabei ihre Probleme zu lösen.  

 

Seine Aufgaben sind dabei sehr vielfältig. Einerseits leitet er Projekte, bei denen die Probleme der Firmen angeschaut werden, analysiert werden und dann Vorschläge zur Verbesserung gemacht werden. Bei den Fragen seiner Kunden helfen ihm sein Wissen und seine Erfahrung. Des Weiteren werden den Kunden bei sogenannten „Trainings“ Wissen und Neuerungen vermittelt.

 

Herr Ehlers arbeitet im Büro und vor Ort bei den Kunden. In seinem Job benötigt er sein Handy und einen Computer. Seine Arbeitszeiten sind sehr flexibel. Diese hängen von den Wünschen der Kunden und den damit verbundenen Aufgaben zusammen. Er ist dadurch auch häufig im In- und Ausland auf Geschäftsreisen unterwegs. An manchen Tagen ist dadurch die Arbeit sehr anstrengend. Da aber nicht jeder Tag gleich ist, ist sie auch sehr abwechslungsreich.

Für einen klassischen Unternehmensberater wird ein Studium vorausgesetzt. Außerdem sollte man in diesem Beruf gut organisieren können.

Auf jeden Fall haben nun alle Schülerinnen und Schüler schon einmal eine gewisse Vorstellung, wie vielfältig manche Berufe sein können.

 

Nochmals herzlichen Dank lieber Herr Ehlers für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben!

 

FUB 


Elterntalk in der 5b: Beruf der Krankenschwester

Im Rahmen unseres ELTERNTALKS besuchte uns heute die Mutter eines Schülers aus der 5b und stellte den Kindern ihren Beruf als Krankenschwester vor. 

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und stellten viele Fragen – vom Tagesablauf über die verschiedenen Schichtdienste bis hin zu emotionalen Momenten im Krankenhausalltag.

 

Besonders beeindruckt waren die Kinder davon, wie vielfältig und anspruchsvoll die Arbeit einer Krankenschwester ist. Offen berichtete die Mutter auch davon, dass sie ursprünglich in Rumänien einen ganz anderen Beruf erlernt hatte, dieser jedoch in Deutschland nicht anerkannt wurde. Mutig entschied sie sich für eine neue Ausbildung und fand so ihren Weg in die Pflege. Diese Erfahrung machte den Kindern deutlich, dass man sich in Deutschland beruflich immer neu orientieren und weiterentwickeln kann – eine ermutigende Botschaft für ihren eigenen Lebensweg.

 

Der Elterntalk war für alle Beteiligten informativ, authentisch und inspirierend. Wir bedanken uns herzlich für den wertvollen Einblick in ein wichtiges Berufsfeld!

KÖP 

 

 


Elterntalk in der 6A: „Zahnmedizinische Assistentin“

 

Am 16.4. besuchte uns netterweise Frau Heckmeier. Sie war früher auch an unserer Schule und hat bei uns ihren Schulabschluss gemacht. Der Vortrag war sehr interessant. Wir erfuhren viel Wissenswertes über das Berufsfeld der Zahnmedizinischen Assistentin.

 

Folgende Voraussetzungen sollte man für diesen Beruf unbedingt mitbringen:

  • freundlich und höflich
  •  hilfsbereit und eifrig
  • Teamfähigkeit
  • Interesse an Technik und Medien
  • Geduld und Einfühlungsvermögen

Das Aufgabenfeld einer Zahnmedizinischen Assistentin ist vielfältig, z.B.:

  • Assistenz bei der Behandlung
  • Vorbereitung der Behandlung
  • Reinigung der Geräte nach der Benutzung
  • Terminvergabe
  • Vorbereitung von Röntgenaufnahmen

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in einer Zahnarztpraxis und in der Berufsschule statt. Gut wäre es, wenn man den QA oder die Mittlere Reife hätte.

Zum Schluss bekamen wir noch eine Zahnbürste und eine Tube Zahnpasta mit Becher geschenkt.

Zähneputzen ist wichtig!!

 

Nochmals herzlichen Dank liebe Frau Heckmeier für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben und die tollen Geschenke!

FUB 

Elterntalk in der 6A zum Thema „Verkäuferin und Einzelhandelskauffrau“

Am 22.3. besuchte uns netterweise Frau Gürsoy und erklärte uns viel Wissenswertes über das Berufsfeld im Einzelhandel.

 

Frau Gürsoy erklärte den Kindern zunächst den Unterschied zwischen Verkäuferin und Einzelhandelskauffrau. So dauert die Ausbildung bei der Einzelhandelskauffrau länger, man bekommt später mehr Aufgaben übertragen und verdient mehr.

Frau Gursoy arbeitet seit über 20 Jahren in einem Fachgeschäft. Dort wird hochwertigere Ware angeboten als in einem Discounter, man wird als Kunde beraten und der Verdienst ist im Vergleich zum Discounter höher.  Außerdem lernte die Klasse noch etwas über die Arbeitszeit, über besondere Erlebnisse, die körperlichen Anforderungen und die Berufsschule. Vielleicht wird sich später jemand für eine Ausbildung in diesem Bereich entscheiden. Auf jeden Fall haben nun alle Schülerinnen und Schüler schon einmal eine gewisse Vorstellung, was sie im Einzelhandel erwarten würde.

 

Nochmals herzlichen Dank liebe Frau Gürsoy für die Zeit, die Sie sich für uns genommen haben!

FUB 

Werner-von-Siemens-Mittelschule

Neuschwansteinstraße 23

86163 Augsburg

 

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 821 324 1090

Telefax: +49 (0) 821 324 1095

E-Mail: [email protected]

 

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