Aus dem Kunstunterricht 2019/20

Pressemitteilung: Graffiti

Werner-von-Siemens-Mittelschule begegnet Vandalismus im öffentlichen Raum mit Kreativität und einer starken Aussage

 

Vandalismus im öffentlichen Raum war in Augsburg in letzter Zeit immer wieder Thema. Dabei wird nicht nur fremdes Eigentum verändert, sondern auch deutlich spürbar in die Wirkung und Atmosphäre des Platzes oder Gebäudes eingegriffen – meist negativ …

 

Seit vergangenem Juni „zierte“ die Werner-von-Siemens-Mittelschule in Hochzoll ein großes, liebloses Graffiti. „Lost 63“ bezeichnet die Hochzoller (86163) als Verlorene.

 

Ganz und gar nicht „lost“ fühlen sich die Schülerinnen und Schüler der Schule, die nun dem Schandfleck etwas entgegensetzen wollten. Ein Entwurf einer Schülerin der 10. Klasse wurde zusammen mit dem Künstler der Graffiti-Vereinigung „Die Bunten e. V.“, Aaron Roßner und einem Lehrer, an die Wand gesprayt.

 

Das Bild steht für Frieden, der steinig und brüchig geworden ist. Jedoch - es besteht Hoffnung: Vielerlei Blumen wachsen und machen unsere Gesellschaft vielfältig und bunt. Diese Blumen, aber auch die Insekten, die sich über die Schulhauswand nach oben bewegen, verdeutlichen den Umweltgedanken, der gerade die Jugend sehr beschäftigt. Die Schulgemeinschaft will das Lost nicht einfach übertünchen, sondern sich wehrhaft entgegenstellen. Der Horizont lässt Raum für eigene Gedanken und Kreativität.

 

Bereits jetzt ist das neue Graffiti eine Attraktion. Passanten bleiben stehen, machen Selfies und bewundern das wunderschöne Kunstwerk das auch eine starkes Statement ist!

Malen mit MS Paint

DIN

Kunstprojekt - Leben ohne Gewalt

Mehrere Klassen hatten sich am Kunstprojekt  mit dem Thema "Leben ohne Gewalt" beteiligt. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auf vielfältige und nicht immer einfache Art und Weise mit dem Thema auseinander.

 

Anlässlich einer Aktionswoche vom "Weißen Ring" wurden die Bilder im Wohnzimmer im Schwabencenter ausgestellt. Zur Vernissage am Freitag, den 23.11.18 kamen die Künstler und auch Eltern und bewunderten, was entstanden war.

 

 Die Ausstellung hängt bis Mitte Februar und kann weiterhin besichtigt werden.

 

Aus dem Kunstunterricht 2018/19

Kunstprojekt mit der Kunstschule Palette: Verschwundene Berufe

In einem gemeinsamen Projekt hefteten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5B zusammen mit Frau Anita Kawoussi von der Kunstschule PALETTE, Frau Sauvant und Frau Rauner, an die Spuren ausgestorbener Berufe und recherchierten in Büchern und im Internet nach Informationen verschiedener verschwundener Berufe.

 

In einer gemeinsamen Vorstellung der Ergebnisse erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die darzustellenden Berufe, die mit einem Linoldruck künstlerisch gestaltet werden sollten.

 

Passende Skizzen dazu entstanden und wurden in einem Entwurf auf die Linolplatten gebracht. Mit dem entsprechenden Werkzeug und Linolmessern entstand mit den Linolplatten ein Druckstock.


 

Viel Spaß hatten alle Schülerinnen und Schüler beim Drucken ihrer Arbeiten, beim Sehen wie das eigene Werk in verschiedenen Farben aussieht und wirkt. Tolle Ergebnisse zeichneten sich ab!


 

In einem weiteren Druckvorgang mit Gelatineplatten entstanden die handwerklichen Tätigkeiten dazu, die zuvor beim Bilden eines Verbs aus Moosgummi spiegelverkehrt auf eine Druckplatte angebracht werden mussten.

 

So wurden die Berufsbilder und die dazu passende Tätigkeit angefertigt und sogar in einem für jeden Schüler persönlichem Leporello zusammengefügt.

 

 


 

Dann entstand mit Holzlatten sägen, Löcher für Dübel bohren, diese mit Leim einsetzen, das Holz mit schokoladefarbenem

Holzlack anstreichen, alles zusammensetzen und zusammenbauen, ein Fachwerkhaus für die Berufe, ein Kunstwerk, das jeder im Gang unseres Schulhauses bewundern kann.

 

Wir waren über eine Woche damit beschäftigt und sind sehr stolz darauf!

 


Die Vernissage fand am Donnerstag, den 12. April 2018 statt.

 


Frau Rauner

Aus dem Kunstunterricht 2017/18